Menno van Riesen

“Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu verteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer.” (Antoine de Saint-Exupéry)

Neben der Faszination für den Umgang mit dem Medium Sprache ist es die stete Neugier auf neue Menschen und „Erzählstoffe“ – vornehmlich aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Religion – die mich als Journalisten antreibt.
Geboren bin ich in Wilhelmshaven, aufgewachsen in Emden/Ostfriesland. Über Oldenburg und Hannover zog es mich nach Köln, wo ich seit Dezember 2006 lebe und als freischaffender Hörfunk- und Print-Autor wirke.
Insbesondere das Radio(machen) hat mich auf besondere Weise in seinen Bann geschlagen, genauer die Möglichkeit, über die bare Informationsvermittlung hinaus beim Hörer Gefühle und Stimmungen freizusetzen, so dass sich individuelle Bilder, Räume, Szenen und Geschichten in den Köpfen aufbauen können.
Ich arbeite u.a. für WDR 3, WDR 5, SWR 2, DRadio Wissen und verschiedene Print-Magazine. Privatim gebe ich mich gerne der Literatur (Kafka, Rilke, Domin u. a.) und dem Theater hin, dazu dem Aufspüren der Kölner (Kneipen-) Kulturszene und dem Fußball (Hamburger SV, FC Barcelona).

Beiträge & Texte

WDR 3 │ Mosaik │ April 2013
Rezension “Neues Wunder dieser Welt”: Vor 40 Jahren wurde das World Trade Center eröffnet
Suite 2451 im Nordturm: Das Foto zeigt das Großraumbüro des Hamburger Logistik-Dienstleisters Kühne und Nagel. Eine lächelnde Sekretärin, hinter ihr eine Armada von Schreibtischen mit Schreibmaschinen und Wählscheibentelefonen. “Ein beängstigendes Gewusel, Geschnatter und Geklingel” sei ihm damals begegnet, erinnert sich Fotojournalist Hans Rudolf Uthoff. Vier Tage lang zog der renommierte Fotojournalist im Januar 1975 mit seiner Leica MP 85 durch die Bürotürme der Twin Towers und dokumentierte den ganz normalen Alltag in den Zwillingstürmen des WTC – vom Skydive-Restaurant bis hinab in die Keller. Zwei Jahre früher, am 4. April 1973, war das höchste Gebäude der Welt fertig gestellt worden, in das über 600 Firmen Einzug hielten und 50.000 Angestellte täglich ein und aus gingen. Anlässlich der Eröffnung der Wolkenkratzer erzählt Hans Rudolf Uthoff von seiner damaligen Fotoarbeit und seinen persönlichen Eindrücken – und lässt die Türme noch einmal auferstehen, deren Bild heute vor allem mit dem Terroranschlag vom 11. September 2001 verbunden wird.

WDR 5 │ Bücher │ Januar 2013
Rezension “Trübsal einer Straßenbahn” von Joseph Roth
Seinen „Radetzkymarsch“ hat Marcel Reich Ranitzki 2002 in seinen persönlichen Kanon lesenswerter deutschsprachiger Literatur berufen. Doch Joseph Roth ist mehr als „nur“ ein weltberühmter Romancier: Als Journalist arbeitete er von 1918 an in Wien, dann in Berlin, über lange Jahre war er Korrespondent der Frankfurter Zeitung. In dieser Epoche widmete sich Roth auch seinen so genannten Stadtfeuilletons aus europäischen Städten, die in renommierten Tageszeitungen wie etwa dem „Wiener Blatt“, dem „Neuen Tag“ und der „Neuen Berliner Zeitung“ veröffentlicht wurden und eine Welt zeigen, die sich selbst neu sucht. Die Feuilletons zeigen Joseph Roth als feinsinnigen Beobachter einer unsicheren Zeit nach dem Krieg – und vor dem nächsten Krieg. Menno van Riesen hat diesen Texten nachgespürt, die sich im jetzt bei Jung und Jung erschienenen Band „Trübsal einer Straßenbahn“ versammelt wiederfinden.

DRadio Wissen │ Meine Zukunft│ Mai 2012
Im Abseits der Gesellschaft: Kraftlos durchs Leben mit CFS
Ganzkörperschmerzen, Fieber und extreme Erschöpfung bis zu einem Leben lang: Das Undenkbare hat einen Namen: Myalgische Enzephalomyelitis, oder auch Chronic Fatigue Syndrome, kurz CFS, genannt, das chronische Erschöpfungssyndrom. Selbst nach vierzig Jahren ist die Ursache des Leidens noch immer weitgehend unbekannt, ebenso wie eine wirksame Therapie. In Deutschland sind die wenigsten Ärzte mit CFS vertraut, obwohl die WHO das Leiden bereits seit 1969 als neurologische Erkrankung einstuft. Dazu wird alljährlich am 12. Mai, dem internationalen CFS-Gedenktag, versucht, der Krankheit öffentliches Gehör zu verschaffen. – Wie leben Menschen mit solch einer Diagnose, die sie abrupt ausbremst und ins Abseits der Gesellschaft stellt? Menno van Riesen hat die Autorin und Malerin Daphne Wurzbacher getroffen, die in ihren Büchern auch anderen CFS-Betroffenen eine Stimme gibt.

SWR 2 │ Impuls │ Januar 2012
LEA-Leseklubs: Ein Projekt macht Schule
LEA – diese drei Buchstaben stehen als Abkürzung für „Lesen Einmal Anders“. Im Unterschied zu herkömmlichen Lesezirkeln kommen bei den „Lea-Leseklubs“ Menschen mit geistiger Behinderung mit Nicht-Behinderten an öffentlichen Orten zusammen, um miteinander zu lesen und zu diskutieren.Das wissenschaftlich begleitete Projekt findet seine Wurzeln in den USA und ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Hierzulande haben sich die LEA-Leseklubs bisher in Köln, Bonn, Hagen, Hamburg, Bad Oyenhausen und Bielefeld etabliert, weitere Standorte sind in Planung.

DRadio Wissen │ Kultur │ November 2011
LEA-Leseklubs: Ein Zugang für Menschen mit Behinderung in die Welt der Literatur
LEA – diese drei Buchstaben stehen als Abkürzung für „Lesen Einmal Anders“. Literaturfans treffen sich einmal in der Woche, lesen gemeinsam und sprechen über das Gelesene. Im Unterschied zu herkömmlichen Lesezirkeln kommen bei den Lea-Leseklubs Menschen mit geistiger Behinderung mit Nicht-Behinderten an öffentlichen Orten zusammen. Das wissenschaftlich begleitete Projekt findet seine Wurzeln in den USA und ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Hierzulande hat sich LEA bisher in Köln, Bonn, Hagen, Hamburg, Bad Oyenhausen und Bielefeld etabliert, weitere Standorte sind in Planung.

DRadio Wissen │ Meine Zukunft │ November 2011
Mathe für kleine Asse – mathematisch hochbegabte Kinder
„Es gibt Dinge, die den meisten Menschen unglaublich erscheinen, die sich nicht mit Mathematik beschäftigt haben.“ Dieses Archimedes zugeschriebene Zitat mag Fachfremden eine Ahnung davon geben, wie komplex sich die Welt der Mathematik gestaltet. Doch gibt es immer wieder Menschen, die sich hingebungsvoll verschachtelten Formelsätzen und Rechen-Operationen widmen. Der Umgang mit Zahlen scheint ihnen im Blut zu liegen. Wie etwa den mathematisch begabten Kindern, die in dem Projekt „Mathe für kleine Asse“ an der Uni Münster – unter wissenschaftlicher Begleitung – gefördert werden.

WDR Print │ Fernsehen│ November 2011 / Seite 8
Vom Stroh aufs Sofa – 20 Jahre “Tiere suchen ein Zuhause”
Zum Jubiläum des WDR-Erfolgsformates ging es in den Kölner Rheinpark. Menno van Riesen war bei den Dreharbeiten dabei.

SWR 2 │ Impuls│ Oktober 2011
Kleine Mathe-Asse – Mathematische Hochbegabungsförderung bei Kindern
Was ist die 5. Wurzel aus 69.343.957? Wieviel ist 4356 x 7821? Was war der 29. September 1648 für ein Wochentag? Ab heute rauchen bei den Deutschen Meisterschaften im Kopfrechnen für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren in Münster wieder die Köpfe. Eines verbindet alle Teilnehmer: Die Begabung und Begeisterung für Mathematik. Und der Fleiß. „Genie bedeutet 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration“ wusste schon der Erfinder Thomas Alva Edison zu berichten. An der Universität zu Münster werden Kinder mit mathematischem Talent gezielt gefördert.

WDR 3 │ Mosaik│ Mai 2011
6 and the City – Autorentheater-Projekt feiert Premiere in Köln
Sechs Autorinnen und Autoren schreiben kleine Theaterstücke über ihre Stadt, die an einem außergewöhnlichen Ort aufgeführt werden: Das ist das Konzept von „6 and the City“, einem Literatur- und Theaterprojekt, das sich in Stuttgart längst einen Namen gemacht hat und heute Abend seine Premiere in Köln feiert. Humorvoll, fein- und hintersinnig spüren die Dramolette unterschiedlichsten köln-eigenen Phänomenen und Charakteristika nach, wie etwa der Einbettung fremder Vogelarten im Volksgarten, dem Transport einer Leiche durch eine autofreie Siedlung in Nippes oder der Entlarvung eines „Immis“. Zum Kölner Autorenensemble gehören: Brigitte Glaser (Krimiautorin), Elke Heidenreich (Schriftstellerin), Hanns-Josef Ortheil (Schriftsteller), Ingrid Müller-Münch (Journalistin und Autorin), Sathyan Ramesh (Drehbuchautor und Regisseur) und Lars Zastrow (Dramatiker).

WDR 3 │ Mosaik│ April 2011
Der Dandy des Empires – Aufstieg und Fall Oscar Wildes im Freien Werkstatt Theater Köln
Kaum jemand lebte sein Künstlertum so kompromisslos wie er: Oscar Wilde setze sich über gängige Konventionen und Moralvorstellungen der viktorianischen Gesellschaft hinweg und verspottete, karikierte und ironisierte sie. Scheinbar etabliert in der Londoner „Society“ folgte der jähe Absturz ins Bodenlose nach einem Gerichtsprozess, in dem er der Homosexualität bezichtigt wurde. In ihrem Theaterstück „Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar Wilde“ zeichnen Regisseur Kay Link und die Dramaturgin Inken Kautter die Wendejahre Wildes nach und gewähren dabei Einsichten in die Prozessprotokolle, Briefe und literarisches Werk.

SWR 2 │ Impuls│ März 2011
Das außergewöhnliche Singpatenprojekt “Canto elementar” – Senioren singen mit Kindergartenkindern
„Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“ war der Geigenvirtuose Yehudi Menuhin überzeugt, als er im Jahre 1999 kurz vor seinem Tod die Schirmherrschaft von „Il Canto del mondo“ („Das Lied der Welt“) übernahm. Mit seinem Singpatenprojekt „canto elementar“ wendet sich der Verein zur Förderung der Alltagskultur – gegründet vom Musikpsychologen und Sozialwissenschaftler Dr. Karl Adamek – gezielt an Kindergartenkinder von zwei bis sechs Jahren: Mittlerweile begeistern bundesweit mehr als tausend Seniorinnen und Senioren in 130 Kindergärten die Kleinen für alte Volks- und Kinderlieder. Vor kurzem wurde „canto elementar” in Hamburg der Gunter und Juliane Ribke-Preis für vorbildhafte musikpädagogische Arbeit verliehen. Impuls stellt das Projekt und Initiator Karl Adamek vor und liefert Einblicke in die wissenschaftlich belegte Bedeutung des Singens für die Weiterentwicklung von Kindern auf vielen Ebenen.

WDR 5 │ Scala│ Januar 2011
“Canto Elementar” – Singpatenprojekt erhält musikpädagogische Auszeichnung
„Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“ war der Geigenvirtuose Yehudi Menuhin überzeugt, als er im Jahre 1999 kurz vor seinem Tod die Schirmherrschaft von „Il Canto del mondo“ („Das Lied der Welt“) übernahm. Mit seinem Singpatenprojekt „canto elementar“ wendet sich der Verein zur Förderung der Alltagskultur – gegründet vom Musikpsychologen und Sozialwissenschaftler Dr. Karl Adamek – gezielt an Kindergartenkinder von zwei bis sechs Jahren: Mittlerweile begeistern bundesweit mehr als tausend Seniorinnen und Senioren in 130 Kindergärten die Kleinen für alte Volks- und Kinderlieder. Heute wird „canto elementar” in Hamburg der Gunter und Juliane Ribke-Preis für vorbildhafte musikpädagogische Arbeit verliehen. Scala stellt das Projekt und Initiator Karl Adamek vor und liefert Einblicke in die wissenschaftlich belegte Bedeutung des Singens für die Weiterentwicklung von Kindern auf vielen Ebenen.

WDR 3 │ Resonanzen │ Dezember 2010
“Trockendock” – Premiere des Theaterstücks zum Abschluss des Projektes “Bin ich Arbeit?”
Sie hangeln sich von Engagement zu Engagement, von Auftrag zu Auftrag. Doch oft reicht es für freischaffende Künstler zu einer gesicherten Existenz nicht hin. Ein Abgleiten in “Hartz IV” ist häufig unvermeidbar. In Köln geht am 31.01.2011 das bundesweit einmalige Modellprojekt “Bin ich Arbeit?” zur Integration von Künstlern mit “Hartz IV”-Bezug zu Ende. Zum Abschluss feiern die Teilnehmer mit einer Theaterpremiere. Menno van Riesen zieht eine Bilanz und stellt “Trockendock” vor.

WDR 5 │ Scala│ Dezember 2010
“Köln-Chorweiler entdeckt seine NS-Geschichte” – Einwohner erforschen die braune Vergangenheit ihres Stadtteils
Dicht an dicht leben heute in Köln Stadtteil Chorweiler Menschen unterschiedlichster kultureller Herkunft zusammen. Doch wie sah der Bezirk zu Zeiten des Nationalsozialismus aus? Ein Jahr lang haben sich Bürger, Initiativen, Vereine und Schulen auf Spurensuche begeben. Wie gehen insbesondere die vielen Einwohner mit Migrationshintergrund mit jener Epoche um? Menno van Riesen ist der Frage nach der Aneignung und Bedeutung der NS-Geschichte für die Gegenwart nachgegangen und hat dabei unter anderem eine Gruppe jugendlicher Forscher getroffen, die in ihrer “Erinnerngsarbeit” Zeitzeugen von damals befragt haben.

WDR 3 │ Resonanzen │ September 2010
“Der getürkte Reichstag  – Tante Semras Tante macht Politik” – Lale Akgüns neues Buch erscheint heute im Handel
Nach “Tante Semra im Leberkäseland – Geschichten aus meiner türkisch-deutschen Familie” legt Lale Akgün nun nach, und wie: In “Der getürkte Reichstag – Tante Semras Tante macht Politik” , das heute erscheint, erzählt die Autorin von ihrer politischen Karriere in Deutschland. Von 2002 bis 2009 arbeitete Lale Akgün im Deutschen Bundestag als als migrationspolitische Sprecherin und Islambeauftragte der SPD. Menno van Riesen hat Lale Akgün getroffen und sich mit ihr über Migration, Integration und die Rolle der Familie – und natürlich über ihr neues Buch – unterhalten.

WDR 3 │ Resonanzen │ Mai 2010
“Bin ich Arbeit?” – Die Kölner ARGE unterstützt arbeitslose Künstler
Für viele heutige freischaffende Kreative gehen Hartz IV und Künstlertum immer häufiger ein Zweckbündnis ein. In Kooperation mit der ARGE bringen Regisseur und Kulturmanager Gregor Leschig und der Politikwissenschaftler und Autor Hans-Georg Lützenkirchen in dem Projekt “Bin ich Arbeit?“ sechzehn Hartz IV-beziehende Künstler zusammen. Anhand der Konzeption eines großen gemeinsamen Theaterstückes lernen die Teilnehmer u. a. die Handhabung von verkaufsfördernden Instrumenten wie etwa Marketing und Akquise.

WDR 3 │ Resonanzen │ April 2010
Mit den Regioguides durchs Ruhrgebiet
Im Rahmen der RUHR.2010 führen so genannte Regioguides Gästegruppen auf neun speziell entwickelten Tagestouren an Orte des Ruhrgebiets, die stellvertretend für den Strukturwandel der Region stehen und die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur abdecken. Angesteuert werden beispielsweise die Gartenstadtsiedlung Margarethenhöhe in Essen, Zechendenkmäler wie etwa die Zeche Hannover und die Zeche Zollverein, Thyssen Krupp in Bochum sowie die Schalker Veltins-Arena.

FAKTOR C │ Nr. 4, Seite 12ff │ Nov. 2007
Mehr Wahrheit wagen – Raus aus der Lügenfalle
Die Wirtschaftskriminalität in Deutschland nimmt weiter zu. Mit 4,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr schlägt die Schadenssumme insgesamt so hoch wie nie zuvor zu Buche. Ehrlichkeit und geduldiges Planen langfristiger Rentabilität scheinen in unserer modernen Berufs- und Wirtschaftswelt hinten an zu stehen oder schlicht überkommen zu sein. Bedenkenloser Trittbrettfahrer mangelt es nicht. Genau das macht eine Rückbesinnung auf biblische Werte und ihre beispielhafte Umsetzung im Arbeitsleben so notwendig.

RADIO PRAG │ Begegnungen │ Januar 2005
Chemnitzer Literaturmagazin bringt tschechische Autoren groß raus
Seit dem Erscheinen seines Roman-Debüts “Der Himmel unter Berlin” ist der Tscheche Jaroslav Rudis ein gefragter Mann in der Literaturszene. U.a. erscheint im Frühjahr die dritte Folge der Comic-Reihe “Alois Nebel”. Bis vor einem halben Jahr war Rudis über die tschechischen Grenzen hinaus kaum bekannt. Doch dann trat ein kleines Literaturmagazin aus Chemnitz mit dem Namen “Comma” an den Autor heran und bat ihn, einen Auszug aus seinem Roman in deutscher Sprache veröffentlichen zu dürfen.

„Tante Semra im Leberkäseland – Geschichte aus meiner türkisch-deutschen Familie“: So hieß ihr erstes Buch. Jetzt legt die Nichte von Tante Semra nach. Und wie: In „Der getürkte Reichstag – Tante Semras Sippe macht Politik“, das heute erscheint, erzählt Lale Akgün von ihrer politischen Karriere in Deutschland.
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